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12 wissenschaftlich fundierte Wege für Geist und Körper in der Feiertagssaison

Ein Junge tanzt mit Kopfhörern vor einem Weihnachtsbaum in einem Wohnzimmer mit grauem Sofa und Fahrrad.

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, gerät man leicht in einen reinen Durchhaltemodus. Späte Abende, üppige Mahlzeiten und Reisen können Körper und Gehirn stark beanspruchen. Doch statt auf das Tief nach den Feiertagen zu warten, können Sie in sich selbst investieren – ganz konkret.

Hier sind 12 wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten, Geist und Körper in dieser Feiertagssaison zu verbessern. Sie können die Gehirnleistung steigern, die Gesundheit fördern und Ihnen bis weit ins neue Jahr hinein Energie geben.

Bewegung und Training für Gehirn und Körper

1. Tanzunterricht. Anspruchsvolle körperliche Aktivitäten, die Koordination, Gedächtnis und Strategie vereinen – etwa das Erlernen von Tanzschritten –, können die Alterung des Gehirns verlangsamen und die kognitive Reserve stärken. Neue Forschungsergebnisse unterstreichen, dass die Verbindung von Ausdauertraining und geistiger Herausforderung zu den wirksamsten Methoden für den Schutz des Gehirns zählt.

2. Ein Fahrrad. Kurze, intensive Radeinheiten – eine Form des hochintensiven Intervalltrainings – können einen kognitiven Schub auslösen, der mehrere Jahre anhalten kann. Studien bringen regelmässiges Radfahren zudem mit einem um 40 Prozent geringeren Risiko für früh einsetzende Demenz in Verbindung. Ein guter Grund also, in die Pedale zu treten.

3. Linsen. Sie sind vielleicht nicht der glamouröseste Punkt auf dem Einkaufszettel, doch Ihr zukünftiges Ich wird es Ihnen danken. Hülsenfrüchte wie Linsen, Quinoa, brauner Reis und Hafer werden mit längeren Telomeren in Verbindung gebracht und können Ihre Lebenserwartung um bis zu 10 Jahre erhöhen.

4. Ein Quizspiel. Möchten Sie Ihre geistige Leistungsfähigkeit auf die Probe stellen? Unsere Freunde von Veritasium entwickeln ein Tischspiel, das dazu anregt, wie Wissenschaftler zu denken: Beweise abwägen, die eigene Sicherheit einschätzen und Wissen testen. Ein Sieg könnte zudem darauf hindeuten, dass Ihr Gehirn auf Effizienz ausgerichtet ist.

Schlaf, Darm und mentale Erholung

5. Ein präbiotisches Ballaststoffpräparat. Die tägliche Einnahme eines Präbiotikums wie Inulin scheint bei älteren Menschen die Gehirnfunktion zu verbessern. Diese ballaststoffreichen Verbindungen nähren die „guten“ Darmbakterien, die wiederum ein gesünderes alterndes Gehirn unterstützen. Natürliche Quellen sind Bananen, Zwiebeln und Knoblauch; sie unterscheiden sich von den Probiotika in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt oder Kimchi.

6. Ein Tagebuch. Wenn Sie es in letzter Zeit etwas übertrieben haben und die gefürchtete „Hangxiety“ beruhigen möchten, kann ein Tagebuch helfen. Neben ausreichend Flüssigkeit und Erholung legen Studien nahe, dass das Schreiben direkt nach dem Aufwachen Gefühle einordnet und Selbstmitgefühl fördert.

7. Blaulichtfilter-Brillen. Die Nutzung des Smartphones im Bett, besonders während der Stunde vor dem Einschlafen, kann den natürlichen Schlafrhythmus erheblich stören. Untersuchungen zeigten, dass das abendliche Tragen von Blaulichtbrillen den Melatoninspiegel um 58 Prozent erhöhte und zu längerem Schlaf mit besserer Qualität führte.

8. Eine Yogamatte. Über die bekannten angstlindernden Vorteile hinaus deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Yoga auch die wirksamste Trainingsform zur Verbesserung der Schlafqualität sein könnte.

9. Ein Omega-3-Präparat. Bleiben Sie gelassen und probieren Sie Omega-3! Diese Fettsäuren, die in Fischöl, Sardinen, Lachs und Algen vorkommen, können Aggressionsgefühle verringern und möglicherweise die Gesundheit des Gehirns schützen. Erste Studien legen nahe, dass sie sogar das Risiko von Frauen beeinflussen könnten, an Alzheimer zu erkranken.

Sehkraft, Spaziergänge und Wissenschaft das ganze Jahr

10. Rotlichttherapie-Brillen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine kurze tägliche Dosis tiefroten Lichts (670 nm) das Energiesystem der Netzhaut, die Mitochondrien, wieder aufladen kann. Dadurch kann sich nachlassende Sehkraft bei Menschen über 40 deutlich verbessern.

11. Wanderschuhe. Die Datenlage zeigt, dass selbst ein moderates Mass an körperlicher Aktivität das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit verlangsamen könnte. Einer aktuellen Studie zufolge standen 5.000 bis 7.500 Schritte täglich mit einem geringeren kognitiven Abbau in Zusammenhang.

12. Ein Spark-Abonnement: Das Geschenk wissenschaftlicher Erkenntnisse für das ganze Jahr. Wenn Ihnen diese Liste geholfen hat und Sie wöchentlich wissenschaftlich fundierte Gesundheitsnachrichten erhalten möchten, werden Sie Teil der kostenlosen Newsletter-Community von ScienceAlert. So bleiben Sie das ganze Jahr über zu den neuesten Gesundheitsthemen auf dem Laufenden.

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